Franz Kafka - Mensch und Mythos... doch vieles rundum seine Person bleibt bis heute fadenscheinig: Wir bringen Licht ins Dunkle!
Wie der Titel schon sagt, handelt dieses Werk von einer Gerichtsverhandlung. Die Hautperson Josef K. ist gleichzeitig der Angeklagte. Jedoch weiß Herr K. bis zum Start der Gerichtsverhandlung seinen Anklagegrund noch nicht. Im Verhandlungssaal angekommen hält Josef K. eine Rede und kritisiert die Vorgehensweise wie man ihn verhaftet hat, weiterhin beleidigt er den Untersuchungsrichter und beteuert seine Unschuld. Zum nächsten Verhandlungstag ist jedoch niemand anwesend, in Folge dessen beschließt Herr K. nicht mehr den Gerichtssaal aufzusuchen. Zu seinem 31. Geburtstag wird Josef K. wiederholt verhaftet. Jedoch folgte keine Gerichtsverhandlung, sondern direkt die Hinrichtung. Im gesamten Romanfragment, das 1925 erschienen ist, erfährt man nie den Grund für das schreckliche Urteil.
„Das Urteil“ spielt im frühen 20. Jahrhundert, die Hauptperson ist der Kaufmannssohn Georg Bendemann. Seine Familie ist zwar finanziell gut aufgestellt, aber trotzdem ist das Leben von Georg durch einige Schicksalsschläge geprägt. Die Mutter ist verstorben und mit dem erkrankten Vater befindet er sich in einem starken Streit. Der Vater-Sohn-Konflikt eskaliert und Georgs Vater verurteilt ihm zum Tod durch Ertrinken. Georg ist so erschüttert das er sich in den nächsten Fluss stürzt und sich selbst ertränkt.
Was bei diesem Werk von Kafka besonders anzumerken ist, ist der Fakt dass er es in nur einer einzigen Nacht, im Jahr 1912, verfasst hat. Erschienen ist das Buch aber erst ein Jahr später.
Insgesamt arbeitete Kafka 4 Jahre an diesem Roman. Vollendet wurde er von ihm jedoch nie. Nach seinem Tod wurde das Fragment durch Max Brod mit dem Titel „Amerika“ veröffentlicht. Der Protagonist ist Karl Roßmann, aus Prag. Er wird im Alter von 16 Jahren von seinen Eltern nach New York geschickt. In Amerika muss Karl mit vielen Rückschlägen und Zurückweisungen zurechtkommen. Seine Entscheidungen erscheinen oft als nicht durchdacht.
© Copyright The Franz Kafka Project
Erstellen Sie eine kostenlose Website mit Yola